Oberschule Eschen erneut als Erasmus+-Bildungseinrichtung ausgezeichnet
Die Oberschule Eschen wurde erneut für ihr langjähriges und erfolgreiches Engagement im europäischen Bildungsprogramm Erasmus+ ausgezeichnet. Als akkreditierte Erasmus+-Schule erhielt die Oberschule Eschen von der AIBA – Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten in Vaduz die offizielle Bestätigung ihrer erfolgreichen Arbeit im Bereich der europäischen Bildungszusammenarbeit.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Cornelia Jäger, Bereichsleiterin Bildung bei der AIBA, dem Erasmus+-Koordinator der Oberschule Eschen, Benjamin Bandi Koeck, die neue Urkunde sowie zwei hochwertige Plaketten. Diese werden künftig an den Eingängen des Schulzentrums Unterland (SZU) angebracht und machen sichtbar, dass die Oberschule Eschen als offizielle Erasmus+-Bildungseinrichtung ausgezeichnet ist.

Was bedeutet die Erasmus+-Akkreditierung?
Die Erasmus+-Akkreditierung ist ein europaweit anerkanntes Qualitätssiegel für Schulen und Bildungseinrichtungen. Sie bestätigt, dass eine Schule langfristig und strategisch an der internationalen Zusammenarbeit arbeitet und ihren Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Schulpersonal regelmässig europäische Lern- und Mobilitätsmöglichkeiten eröffnet.
Die Akkreditierung vereinfacht den Zugang zu Fördermitteln der sogenannten Key Action 1 (KA1) im Bereich der Schulbildung. Dadurch können Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Sprachassistenten sowie schulisches Assistenzpersonal an internationalen Projekten, Fortbildungen und Austauschmassnahmen teilnehmen.
Wie gewinnbringend solche Aktivitäten sind, zeigte erst kürzlich eine Lehrerbildungsreise nach Bukarest in Rumänien. Dort konnten Lehrpersonen neue pädagogische Ansätze kennenlernen, internationale Kontakte knüpfen und wertvolle Erfahrungen für den Unterricht und das Schulleben in Liechtenstein sammeln.
Erasmus+ wird an der OSE gelebt
Seit mehr als einem Jahrzehnt ist Erasmus+ ein fester Bestandteil des Schulalltags an der Oberschule Eschen. Die europäische Idee wird an der Schule nicht nur vermittelt, sondern aktiv gelebt. Das aktuelle Erasmus+-Projekt steht allen interessierten Mitgliedern der Schulgemeinschaft offen und verfolgt neben pädagogischen Zielen auch zentrale Ziele wie Friedensförderung, interkulturellen Dialog, demokratische Werte, Menschenrechte, Toleranz und gegenseitigen Respekt.
Gerade in einer Zeit grosser gesellschaftlicher Herausforderungen gewinnt die europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich zunehmend an Bedeutung. Erasmus+ ermöglicht jungen Menschen und Lehrpersonen, über nationale Grenzen hinauszublicken, voneinander zu lernen und gemeinsame Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.
Die internationale Vernetzung zeigt sich auch darin, dass regelmässig Lehrpersonen aus verschiedenen europäischen Ländern die Oberschule Eschen besuchen. Im Rahmen von sogenannten Job-Shadowing-Aufenthalten erhalten sie Einblicke in das liechtensteinische Bildungssystem und den Schulalltag am Schulzentrum Unterland. Gleichzeitig profitieren die Lehrpersonen der OSE vom fachlichen Austausch mit ihren europäischen Kolleginnen und Kollegen.
Die erneute Auszeichnung durch die AIBA bestätigt den erfolgreichen Weg der Oberschule Eschen und würdigt das kontinuierliche Engagement aller Beteiligten für ein offenes, modernes und europäisch vernetztes Bildungswesen.
Weitere Informationen zu den Erasmus+-Aktivitäten der Oberschule Eschen finden Sie auf der Schulhomepage unter dem Bereich Erasmus+.
Bilder und Text: AIBA/Koeck

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