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21.11.2021
Same Same, but different: Ein Diversitätskompetenztraining
Als Follow-Up für den Theaterbesuch „Falsches Glück“ im TaK kam die Klasse 4a der Oberschule in den Genuss eines besonderen Workshops im Lernatelier der Schule.

Darin wurden Vorurteile bewusst konstruiert und reflektiert. Die Schülerinnen und Schüler erkannten den Mehrwert von Diversität und Vielfalt in unserer Gesellschaft, unterschiedliche Lebensentwürfe wurden sichtbar gemacht und Risiko- sowie Schutzfaktoren für Suchtverhalten diskutiert. 

 

Die beiden erfahrenen Sozialarbeiter Johanna Berktold und Cem Kavakci (Gewalt- und Mobbingpävention, OJA Dornbirn) leiteten das Training und waren begeistert, wie interessiert, engagiert und aktiv die Jugendlichen bei den gruppendynamischen Methoden mitmachten. Durch gezielte, FL-Lehrplankonforme Übungen wurde die Kompetenz der Selbstwahrnehmung verbessert, Verschiedenheit erfahren und Grenzen setzen geübt.  

„Es hat mir gefallen, mein eigenes Risiko- und Schutzverhalten im Kontext zum Suchtverhalten zu reflektieren“ sagte etwa

Jonas. Und Jessica ergänzte: „Heute habe ich den Unterschied zwischen stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Süchten anhand vieler Beispiele genau unterscheiden gelernt.“ Schüler Yiğit war indessen überrascht, dass uns oft eigene Vorurteile davon abhalten, das wahre Suchtverhalten einer Person genauer ergründen zu können.

 

Ermöglicht wurde das Trainung durch NetzWErk – Verein für Gesundheitsförderung in Zusammenarbeit mit der Kommission für Suchtfragen und dem Schulamt.

 

Benjamin Koeck