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05.12.2017
Baustellenverschönerung durch Graffiti
Die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen hatten schon lange den Wunsch, im Rahmen des Zeichenunterrichts Graffiti zu sprayen. Die Oberschule bot den Jugendlichen in Kooperation mit der Kunstschule während zwei Halbtagen eine „legale“ Möglichkeit dazu.

Die Idee war es ursprünglich, „Zukunftsbilder“ zu gestalten, da die Schülerinnen und Schüler sich in der Berufswahlkunde gerade mit diesem Thema beschäftigen. Beim Brainstorming sind die Jugendlichen jedoch auf Kernbegriffe gestossen, die ihnen im jetzigen Leben wichtig sind. Musik, Spass, aber auch Freunde und Freiheit des Menschen sollten es sein.

 

Die anfängliche Herausforderung bestand darin, einen geeigneten Platz zu finden, an dem wir die Graffitis aufhängen können. Die Gitter auf der Baustelle beim unteren Pausenhof schienen uns eine gute Idee, jedoch mussten zuerst rechtliche Abklärungen mit Schul- und Bauleitung getroffen werden. Die Planung nahm recht viel Zeit in Anspruch. Bevor es dann an die eigentliche Arbeit ging, mussten Baugitter ausgemessen, Netzbanner bestellt, Material ausprobiert und anschliessend die Fassade der Kunstschule abgedeckt werden.

 

Den Jugendlichen hat das Projekt grossen Spass bereitet. Sie tragen ihre Kunstwerke mit Stolz und konnten nicht nur ihre Kreativität ausleben, sondern auch persönliche Botschaften nach aussen tragen. Die Ergebnisse lassen sich sehen und zeigen, dass auch kleine Künstler gross rauskommen können.

 

Besten Dank an die Schul- und Bauleitung für die Bewilligung des Projekts, an alle Klassenlehrpersonen, die ihre Schülerinnen und Schüler entbehrt haben, und an Didi, den Kunstschullehrer, ohne dessen tolles Engagement die Umsetzung des gesamten Projekts nicht möglich gewesen wäre.  

 

Franziska Koch Klassenlehrerin 3a OSE